Dez. 202010
 

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Ein kleiner Spaziergang
entlang der Pegnitz am 10.12.2010

Ich traute meinen Augen nicht als ich wie jeden morgen aus meinem Bett um sechs kroch, und es so unheimlich still war. Zentimeter dick war jedes erdenkliche zugeschneit. Ich staunte nur so aus dem Fenster. Kein Piep von den Vögeln (wahrscheinlich auch eingeschneit, oder, wo sollten sie landen?), auf den Bäumen sprießten nur so die Äste mit Zuckerwattepolster, dicke fette Flocken drauf. Ja sogar in den Maschen der Zäune blieb das Weiß hängen. Von den Autos kaum eine Spur zu erkennen, die meisten Anwohner, die zur Arbeit fahren wollten, ließen es stehen. Zwecklos mit der eigeschneiten „Karosse“ wegzukommen, also gleich beim „Chef“ anrufen um frei zu nehmen oder das es „etwas“ später wird. Keine Straßenbahn, kein Bus, selbst die Taxen blieben, wenn sie es nicht absolut nötig hatten lieber im warmen und warteten erst mal ab was sich draußen tut…

Im Radio beim Frühstück dann die ersehnte Nachricht, das der Unterricht für Schüler ausfällt. Ich persönlich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das mal erlebt bzw. in letzter Zeit in unserer Gegend zuhören bekommen habe. Einer in unserer alltäglichen Frühstücksrunde freute sich, als die Nachricht aus dem Radio in sein verschlafenes Ohr gesendet wurde: „Auf Grund der heftigen Schneefälle und der ausbleibend öffentliche Verkehr, bleiben die Schulen geschlossen“…Eine Sensation wie Felix von einer Sekunde auf die andere sich „verwandelte“. Mit geschlossenen Augen noch die Butter aufs Brot geschmiert, riss er Augen und Gehörgang auf, als ihn die Nachricht von „B5 Aktuell“ erreichte…jeebiiiiiiiiiiiiiiiiiii
Dem einen Freuds,dem andern Leids.

Na jedenfalls war ich absolut davon überzeugt, das dies seit langem, und ich habe  schon viele „Mit dem Rad zur Arbeit“ Aktionen erlebt, eine Expedition (Herr Bert und das Gespür für Schnee) sein wird.

An Radklamotten fehlt es ja nicht, ob Winter oder Sommer, das passende Kostüm für den passenden Anlass. Den vollgeladenen Akku von meiner Lumix-Superbirne noch und los geht´s.
Vor dem Fenster sah es ja wirklich noch wie in einem Film aus, aber den Schnee unterm Fahrwerk.
In die Klicks rein und „los“ ging es. Es waren mindestens gute 20 Zentimeter Schnee die ich vor mir weg räumte, Ich trat gegen Windmühlen, ich ruderte gegen Wellen. Wie eine Dampfwalze trat ich in die Eisen um die Kurbel zu bewegen. Was mich begleitete war mein Lichtkegel, der mir großzügig die Schneelandschaft in der Kaubachstraße (in Nürnberg, Nordstadtviertel) zeigte.
Keine Geräusche, außer ein paar Kinder, die nicht B5 Aktuell hören durften, oder Eltern die ihre Kinder trotzdem in die Schule schickten, damit sie groß und stark werden. Ein paar Schneeschipper, welche die Ihr Auto suchten, oder mich einfach beobachteten, wie ich, mein GT (Mountainbike-Klassiger aus den 80 gern), sowie meine Birne sich vorbei schlängelten. In dem Augenblick gab es keine Bordsteine mehr, keine Verkehrszeichen (wozu auch, alles mit Schnee wegradiert).

Über den Kirchenweg geht es dann Richtung Pegnitzgrund und weiter Richtung Fürth am Fuchslochsteg vorbei.
Fuchsloch: wird dieser Teil des Nürnberger Naherholungsgebietes Pegnitztal- West, zwischen Altstadt und Fürth, genannt. Dort überspannt der Fußgänger- und Fahrradweg der Steg die Pegnitz, also der Fuchslochsteg…

An alle, die doch mal in diese Home-Page reingucken und sich durch klicken, die uns kennen und das eine oder andere Sport- Freizeit-Event mit uns erleben, wünsche ich eine tolles Weihnachtsfest, sowie für das Jahr 2011 weiterhin viel Erfolg, super schöne neue sportliche Erlebnisse, Gesundheit, gute Fitness und viele schöne Momente wie diesen gerade, den ich erleben durfte…bis zum nächsten Jahr in aller Frische…

 

und weil’s so schön war, hier noch ein paar weitere Bilder:

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Dez. 172010
 

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Wenn alles gut geht und keiner vom Rad fällt sieht das nächste Jahr vorerst so aus:

Wettkämpfe 2011

Was steht an 2011 ? Läufe, MTB und Triathlon
Dez. 112010
 

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Alle Videos wurden auf das Plugin „wordTube“ umgestellt. Die Videos sind im Menü (oben) über Media Galerei, oder in der Seitenleiste unter Seiten -> Media Galerie zu erreichen.

Alle Videos können nun auch problemlos heruntergeladen werden (Plugin „filebase“). Zu erreichen über Menü Media Galerie -> Media Downloads Video.

MP3 Downloads stehen nur registrierten Benutzern zur Verfügung.

Die Videos aus der Coppermine Bilder Galerie werden demnächst auch noch umgestellt und sind dann direkt im Blog erreichbar.

Dez. 072010
 

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oder …….die Zauberer vom Ungerthal, Teil 1

Was macht man an einem wunderschönen, kalten Wintertag ?

  • Man geht entweder nicht aus dem Haus, und legt einen gepflegten Wintersportnachmittag auf dem Sofa ein
  • Fährt zum Nürnberger Christkindlesmarkt und drängt sich mit tausenden Anderen um die Glühweinstände
  • oder fährt mit Albert in Richtung Schwabach in das sagenumwobene Ungerthal ….

Nachdem wir uns nun doch kurzfristig für einen Start entscheiden haben (ich wollte ja eigentlich einen Rückzieher machen :-), war es am Samstag gegen 12:30 soweit. Wir luden unser Teambike in den Sharan und vertrauten uns dem Navigationssystem an.  Nachdem wir eine Woche zuvor schon beim Advent Biathlon vom Hubert Schwarz ein Stelldichein gegeben hatten(ich war allerdings nur für die Presse zuständig), war der Weg bekannt; zielsicher steuerten wir das Ungerthal an. Im tiefverschneiten Wald   waren auf einmal bunte Gestalten und Fahrzeuge zu sehen, die einem geheimnisvollen Platz zuströmten:

Um eine rauchende und feuerspeiende Tonne versammelten sich die bunten Gestalten und ergingen sich in leisen und geheimen, manchmal auch laut lachenden Gesprächen. Es musste sich um so etwas wie das Walpurgisnacht Treffen handeln. Allerdings gab es keine wallenden Gewänder, sondern nur Gestalten in weiten Obergewändern und enganliegenden (blickdichten) Strumpfhosen. Das Schuhwerk war eher für den Sommer geeignet, während die Hand- und Kopfbedeckung der Witterung angepasst war. Immer wieder wurde mit Händen und Füßen der Feuergott in der Tonne beschworen; manche hüpften wie in Trance vor der Tonne auf und ab.

Der Eindruck wurde noch verstärkt, als Zipfelbemütze Träger im Wald verschwanden, und nach einiger Zeit schnellen Schrittes wieder heraus sprangen.

Um die 2-rädrigen Fortbewegungsmittel wurde ein großer Kult veranstaltet. Man stellte sie erst aufrecht an ein Gatter (scheinbar um sie zu beruhigen), um sie dann flach auf den Boden zu legen; wollte man sie vor dem Schlachten einschläfern?

Der Zeremonienmeister versuchte sich in beschwörenden Worten und näherte sich den 2-Rädern fast bäuchlings. Die Beschwörung wurde sogar durch zwei Hilfszauberer von einer Kanzel aus durchgeführt.

Mit einem Male kam Bewegung in die Menge. Alle versammelten sich um die Hilfszauberer, die jedem ein paar Regeln für den jetzt folgenden Zauberschneeradlauf – Wettbewerb erklärten. Bei Missachtung wurde mit drakonischen Strafen, bis hin zum Entzug des Zaubergetränkebechers gedroht. Bei all dem hatten die Zauberer Albert und Wolfgang noch gut lachen.

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