Beim diesjährigen FunRun mußten wir leider 2 Ausfälle wegen vorhergehender Verletzungen hinnehmen. So zog ich mir einen Tag vor dem FunRun bei einem Trainingslauf einen Abriß des linke Außenbandes zu, und Herr Kippes laboriert seit Wochen an Beschwerden der Achillessehne, die einen Start auch nicht mehr zuließ.
Mit 19 gemeldeten Teilnehmern haben wir alle bisherigen Teilnahmezahlen des SUN deutlich übertroffen (2013 = 10 Teilnehmer) und halfen somit kräftig mit, dem 11. FunRun einen neuen Teilnehmerrekord zu bescheren. (1.800 Gesamt) Erstmalig waren auch Kinder unserer Mitarbeiter am Start.
Team Running SUN
Die familiäre Atmosphäre des FunRun, die inzwischen hervorragende Versorgung der Teilnehmer im Park mit Speisen und Getränken, Musik und Organisation im Park und auf der Strecke sowie die regen Firmenbeteiligungen zeigen, daß sich der FunRun Südwest endgültig in der Nürnberger und fränkischen Laufszene etabliert hat. Ich kann nur sagen : weiter so !!
Seit Jahr und Tag mein Motto. Diesmal hat es am hinteren Laufrad des Rennrades den Reifen erwischt. Kann mich zwar nicht daran erinnern, so heftig gebremst zu haben, daß der Reifen blockiert hätte, aber so ist es nunmal. Der Reifen ist durch und muß ersetzt werden.
Direkt von der Strecke … Frank nach dem Wendepunkt, auf dem Rückweg ! Das sieht gut aus, aber er kämpft, bei knapp 30Grad im Schatten. Und die letzten 2 kM werden die Härtesten..
Nachdem ich wegen meines Außenbandrisses schon nicht beim Leinburger Kirwalauf starten konnte, besuchet ich wenigstes vor dem Lauf die Kirwa und meinen Spezl Joe. Die Kirwamaß ist mit 5,80 EUR rekordverdächtig günstig und schmeckt, wenn sie frisch und kalt gezapft ist, hervorragend ! Es gibt nicht nur Helles, sondern auch Dunkles.
Ein paar Impressionen von der Kirwa, vor dem Lauf:
A so a kühle Maß, …..
Noch etwas leer in der sommerlichen Hitze
Noch etwas leer in der sommerlichen Hitze
Anschlag zum Kirwalauf
Ausschreibung zum Kirwalauf
Streckenplan zum Kirwalauf
Streckenposten ….
Später wirds voll ….
auch hier: noch viel Luft für Publikum
Der Kinderlauf staret kurz vor 15:00
Aufregung bei Eltern und Kindern
zur Brauerei Bub ….
So, jetzt muß ich mich sputen: Gleich zieht der Kärwaumzug Laufamholz vor meiner Haustüre vorbei 🙂
Zufällig ergab es sich heute Abend, mit meinem Nachbarn Frank, eine sehr flotte Runde durch den Laufamholzer Forst zu unternehmen. Gegen 19:30 machten wir uns bei leichtem bis mäßigen Regen auf den Weg. Nachdem Frank absolut nicht langsam laufen kann, starteten wir mit einer Pace von unter 4:40 Min/Km. Zwischen Km 4-5 bat ich dann um etwas Slow Speed, was auch leidlich gelang (ich wollte ja morgen noch beim FunRun 10Km im Wettkampftempo laufen). Nach diesem Km legten wir aber beide wieder zu und hatten auf dem letzten Km (10) eine Pace von 4:10. Kurz darauf wollte ich nun wirklich auslaufen und das Tempo drosseln, da passierte es: Der Weg war wegen des Regens naß und rutschig, es ging über Wurzeln und Sandsteinstufen auf einem scmalen Pfad bis kurz vor die Schreengärten, auf einmal: ein stechender Schmerz im linken Fuß, Innen und Außen, ich verlor fast die Balance und mußte sofort anhalten. Mit dem linken Fuß massivst umgeknickt !
Es tat höllisch weh. Nach 1Min. schwoll der Knöchel links außen leicht an. Bockmist, Bulls….t, Sch….. e. Ich blieb zurück und humpelte den Weg langsam Richtung Schrebergärten, Frank sprintete nach Hause, um sein Auto für meinen Krankentransport zu holen.
Das war’s dann wohl für diesen Monat mit dem Laufen. Morgen muß der Orthopäde sagen was Sache ist.
Samstag früh, 5:50h, der Wecker piept …. draußen ist es wolkenlos, die Sonne lugt über die ersten Hausdächer, von den Bäumen tropft der Tau ….. Wie schön wäre es , wenn man sich jetzt nochmal für zwei Stunden in den Kissen vergraben könnte??
Aber nun heißt es raus aus den Federn, und rein in die Klamotten. Um 7:00 muß ich in Tauchersreuth am Start bei der ersten Etappe des Landkreislaufes stehen, wo ich dieses Jahr für den DAV Altdorf starte. Um 6:15 mache ich mich auf den Weg, die Heizung im Auto schön aufgedreht (es hat grade mal 8Grad), aus den Lautsprechern heizt Black Label Society mit Suicide Messiah gewaltig mit ein.
zwischen Behringersdorf und Günthersbühl
kurz vor Günthersbühl
YEAHHHHH, TRAUM !!!
leichte Nebelschwaden in den Tälern
In Tauschersreuth geht es zu wie sonst um 17:00 zwischen Plärrer und Bahnhof. Rechts und links der Wiesen und Äcker parken Kolonnen von Autos, Menschen kriechen fröstelnd aus den Autos und laufen Richtung Startbereich.
fröstelnde Läufer und Zuschauer ..
mir ist auch kalt !
noch 5 Min. bis zum Start
Auch Joesie aus Leinburg war kurzfristig vom Ski-Team TV Leinburg für die erste Etappe eingeteilt worden, in Begleitung der Fahrdienstleiterin Susanne. Der Lauf selbst ist schnell erzählt:
Ab dem Wasserturm in Tauchersreuth geht es schnurstracks die Straße nach Oedenberg hinunter; Gott sei Dank schon in der Sonne, sonst würde man zum Eiszapfen, bei dem Tempo. Durch Oedenburg hindurch und weiter auf der Straße den Berg hinab. Schon hier war die Spitze des Feldes nicht mehr zu sehen – die Läufer waren schon im folgenden Waldstück verschwunden. Auf dem Streckenplan des Veranstalters sah die Etappe eigentlich so aus, daß es durchgehend bergab ging, mit einer leichten Steigung zwischen Km 3,5 und Km 5. So leicht war es dann aber doch nicht. Es zog sich doch gewaltig durch den Wald, nicht stark, aber stetig. Wahrscheinlich auch deshalb benötigte ich für den 4. Km auch 30sek. mehr, als für die anderen Kilometer. Ab Km 5 lief es dann wieder richtig rund, wenn auch anstrengend. Ich konnte noch 2 oder 3 Läufer überholen, hatte aber kurz vor dem Ziel noch Mühe, das hohe Tempo zu halten. Nach 30:40Min war dann doch die Ziellinie auf dem Sportplatz in Rückersdorf erreicht. Im starken Feld der Mitstreiter hat es doch noch für einen 17. Platz gereicht und dem Team DAV Altdorf gute Punkte eingebracht.