Zum Bestehen des 500 jähirgen Bier Reinheitsgebotes habe ich mir dieses Jahr eine spezielle Bierwanderung einfallen lassen. Es wird 2 Wanderungen geben, wie in den vergangenen Jahren auch, allerdings nicht getrennt nach „Jung“ und „Älter“, sondern an beiden Terminen zusammen.
Hintergrund:
Natürlich das seit 500 Jahren bestehende Reinheitsgebot und die Tatsache, dass die Bierwanderung 2016 bis zu 10 Brauereien auf einer Wegstrecke von über 50km umfasst. Das ist an einem Termin nicht zuschaffen. Zur Wanderung erhält man eine Stempelkarte für alle 10 Brauereien, und falls alle Brauereien abgestempelt wurden erhält man einen speziellen Bierkrug für eine geringe Zuzahlung von aktuell 5 EUR. Das ist doch der Ansporn schlechthin 😆
Wo geht es 2016 nun hin??
Rund um Bad Staffelstein existieren 10 Brauereien, die über 4 offizielle Brauereiwanderwege erkundet werden können. Jeder der Brauereiwege hat eine Länge zwischen 9 und 15 Km und erschließt 2-3 Brauereien. Es gibt auch einen Rundweg über ca. 52 Km, der alle Brauereien auf einmal erschließt. UTOPISCH !!
Daher werden wir dieses Jahr eine 2-teilige Bierwanderung durchführen. Der erste Teil erkundet 7 Brauereien östlich von Staffelstein, die Weglänge beträgt ca. 21,5 Km. Der zweite erkundet die restlichen 3 Brauereien westlich von Bad Staffelstein, die Weglänge beträgt ca. 15 Km. In der nachfolgenden Google Maps Karte könnt ihr die einzelnen Wege und Brauereien einblenden/ausblenden und euch so ein Bild des Weges und der Brauereien machen.
JETZT geht’s los: Details zur Wanderung auf den nächsten Seiten …..
Bei hervorragenden ,äußeren Bedingungen haben Albert und ich am frühen Freitag Nachmittag eine phantastische MTB Runde „around“ Brunn gedreht. Es gab von allem Etwas dabei:
Schlamm, Wasserlöcher, sonnige Wiesen, gute Forstwege, ein paar Anstiege und Abfahrten, Leinburger Märzen, ABER: keinen Kuchen.
Unser obligatorischer Anlaufpunkt, der Dorfstodl in Leinburg, hatte wegen Urlaub leider geschlossen. So mussten wir ins Bräustüberl ausweichen. In der Kneipe gab es dann tatsächliche keinen Kuchen. Wenigstens konnten wir vor dem Gasthaus schön in der Sonne sitzen und Leinburger Märzen inkl. ein paar Müsli – und Energieriegeln genießen.
Damit keine Langeweile in diesem Jahr aufkommt, wenn man nur per Pedes oder Bike unterwegs ist, schiebt man einen Triathlon mit ein ….
Die Ausschreibung und Anmeldung für das Team Running SUN wird in der nächsten Woche hier erfolgen. Der Termin für den Forchheimer Stadttriathlon ist der 19.06.2016. Details, Ausschreibung, Anmeldung auf der Seite des Veranstalters: Stadttriathlon Forchheim
9,9 km Streckenlänge und seit 2014: 5Km – für Wenigläufer eine gut schaffbare Herausforderung, für Vielläufer ein willkommenes Training. Umso mehr bei dem reizvollen Streckenverlauf über Asphalt, Schotter- und Feldwege.
Los geht’s vom Südwestpark aus Richtung Gebersdorf. Im Wiesengrund führt die Strecke immer der Rednitz entlang gen Fürth. Nach einer Kehrtwende heißt es dann an den grünen Uferzonen neben dem Rhein-Main-Donau-Kanal: Endspurt zurück bis zum Südwestpark!
Der Frühbucher Rabatt gilt noch bei Anmeldungen bis zum 31.03.2016. Alle weiteren Details, und Online Anmeldung für das Team Running SUN sind wie immer hier zu finden: Anmeldung zum 13. FunRun Südwest – Running SUN
Ich würde mich über zahlreiche Anmeldungen und Beteiligungen freuen. Gebt diese Information bitte auch an weitere, interessierte LäuferInnen weiter.
Was für ein Schauerwetter !!! Der Sonntag morgen präsentiert sich mit Schnee, Graupel, und Dauerregen bei etwas über 0 Grad. Da würde man lieber noch etwas im Bett liegen bleiben, oder gemütlich im warmen Wohnzimmer sitzen und des Deutschen liebstes Sonntagsblatt studerien.
Aber gemeldet ist gemeldet, kneifen wegen Schlechtwetter gilt nicht, und so fuhr ich gegen 9:30 Richtung Hilpoltstein. Unterwegs setze starkes Schneetreiben ein, die Sicht auf der Autobahn betrug höchstens 50m. Am Parkplatz in Birkach bildete sich dann auch schon eine leichte, matschige Schneedecke. Der Weg über den Damm nach Birkach war mit tiefen, wegbreiten Pfützen durchsetzt – was für ein Spass. Dazu blies ein teils heftiger Wind. Der einzige Mitläufer für das Team Running SUN, Michael, war auch schon vor Ort und biberte vor sich hin. Bis zum Start suchten wir noch etwas Schutz unter den Dachüberständen der Gebäude, sonst wären wir vorher dem Lauf schon klitschenass.
Die Schuhe sind bereit, die Startnummer ebenfalls…
Unterwegs: heftigeSchnee- und Regenschauer
nasser Schnee, Matsch, tiefe, große Pfützen
nach dem Lauf ist ein isotonischer Durstlöscher erlaubt
und das Schäufala darf auch nicht fehlen..
Verlauf:
Der Organisator hatt Erbarmen mit den Läufern, den der Start erfolgte schon um 10:29, statt um 10:30. Das knapp 270 Mann/Frau starke Feld setzte sich gemächlich in Bewegung, den Pfützen hüpfend und mit rudernden Armen ausweichenend. Auf dem ersten Kilometer war das kein Lauf, sondern ein Bach waten !!! Nach Fischhof folgte ein kurzes Waldstück, hier ab es weniger Pfützen, aber tiefes Geläuf. Der schwarze Erdboden spritzte nur so nach rechts, links, vorne, und hinten. Für Crossläufer wäre es eine wahre Pracht gewesen. Danach folgte ein Stück geteerter Parkplatz, bevor es wieder über Schotterwege nach Polsdorf ging. Auch hier war wieder viel Wasser auf der Piste, aber besser als nach dem Start. Die folgenden 2 Kilometer waren bis zum Damm des Rothsee’s wieder komplett geteert, was das Wasser in den Schuhen zumindest besser ablaufen ließ. Und schon war die erste Runde gelaufen und die zweite folgte.
Nachdem ich letzte Woche gerade mal 7 Kilometer, die Woche davor 21km, und die 3 Wochen davor auch nur 7Km gelaufen war, konnte man von „Vorbereitung“ oder „Training“ nicht gerade sprechen. Wie immer war der Plan: Mal sehen was geht, und wielange es geht. Die ersten 3 Km lief ich dann mit einer 4:14er Pace, merkte aber, dass es so nicht bis zum Ziel reichen würde. Die nächsten 3 Km war es immer noch eine 4:17er Pace, ich merkte aber jetzt schon gehörig den hohen Puls und das Laktat in den Beinen. Kilometer 9 musste ich dann deutlich drosseln (4:26), um noch Luft für die restlichen 1,4Km zu haben. Mit 45:30 erreichte ich nach 10,4 (oder auch 10,5) Km das Ziel, und damit sogar schneller als beim Silvesterlauf. Das lief ja hervorragend !
Michael erreichte kurz nach mir mit 48:18 das Ziel und war auch heilfroh, das Schlam- und Wasserbad beenden zu dürfen.